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Straßenbau und Feuerwehrautos

Das waren die Themen der letzten GR-Sitzung

Die dritte GR-Sitzung in diesem Jahr war größtenteils unspektakulär und bereits nach einer halben Stunde wieder zu Ende. Dies lag daran, dass nur wenige Tagesordnungspunkte abgehandelt wurden. Dennoch wurden wichtige Entscheidungen getroffen, wie wir meinen.

Bereits seit 8 Jahren fordert die U.B.L eine Sanierung der stark lädierten Gehsteige in unserem Gemeindegebiet. In Steinabrunn und Geitzendorf ist es nun soweit. Hier werden die Gehsteige repariert und zugleich die notwendige Infrastruktur für den Breitbandausbau geschaffen. Unsere Forderung sehen wir damit aber nur teilweise erfüllt, denn es gibt noch genug Baustellen mit Blick auf unsere Gehsteige. 

Ein weiteres Straßenbauvorhaben, wenn auch nicht im selben Umfang ist die Instandsetzung des Straßenbelages auf der 2er Linie von der Hochstraße hinunter nach Herzogbirbaum. Hierfür wurde ebenfalls der Beschluss gefasst, die Bauarbeiten im Umfang von rund 18.000 € in Auftrag zu geben – wenngleich die Bauarbeiten dazu längst abgeschlossen sind. Wozu der Bürgermeister denn Gemeinderat überhaupt fragt, wenn er solche Aufträge sowieso freihändig in Auftrag gibt, darf hier als Frage in den Raum gestellt werden. 

Ebenso zur Abstimmung stand die Anschaffung von drei neuen Feuerwehrautos für die Orte Nursch, Ottendorf und Geitzendorf. Hier wird die Gemeinde die einzelnen Feuerwehren bei der Anschaffung finanziell und organisatorisch unterstützen. Jedenfalls gilt ein herzlicher Dank den Feuerwehren für ihr Engagement und die zahllosen Stunden Freizeit, die so einer Anschaffung vorausgehen. 

Beschlossen wurden auch die neuen Pachtverträge für die gemeindeeigenen landwirtschaftlichen Flächen. Diese wurden allen Pächtern gekündigt und ausgestattet mit einem neuen, einheitlichen Schema zur Ermittlung und Anpassung der Pachthöhe neu vergeben.

Keine Stellungnahme zum Versagen des Hochwasserschutzes

Nach Vergabe einer Gemeindewohnung und einem Dringlichkeitsantrag für die Abtretung einer Fläche in das öffentliche Gut beendete der Bürgermeister die Sitzung mit seinem persönlichen Bericht.
Vermisst haben wir dabei seine Stellungnahme, warum beim letzten Hochwasser die neuen Schutzmaßnahmen nicht wie geplant und versprochen funktioniert haben. 

Einladung zur Bürgerinformationsveranstaltung

Morgen, am 8. April um 20 Uhr, findet eine Bürgerinformationsveranstaltungen  im Gemeindesaal Großmugl statt. Am 15. April um 19:30 Uhr besteht die Möglichkeit, die Veranstaltung im Feuerwehrhaus Herzogbirbaum zu besuchen.

Informiert wird über:

  • Abfallsammelzentrum
  • Aktuelles zum Hochwasserschutz
  • Allfälliges

Nutzen Sie die Gelegenheit, Informationen zu diesen Themen einzuholen, aber auch, um Fragen zu stellen und in einer Diskussion Ungeklärtes zu thematisieren.

Vorletzte GR-Sitzung im Jahr 2015

Am 3.11. tagte erneut der Gemeinderat der Marktgemeinde Großmugl. 26 Tagesordnungspunkten galt es abzuarbeiten. Darunter Punkte, die schon des Öfteren auf der Tagesordnung standen.

Zum Beispiel stehen die Rückhaltemaßnahmen Herzogbirbaum “Weidnenbach” und Großmugl “Hinterbrunner Graben” vor dem Abschluss, da nun auch die wichtigen Verhandlungen mit der Republik Österreich über die Benützung des öffentlichen Wassergutes  vertraglich zum Abschluss gebracht wurden.

Mit Steinabrunn bekommt ein weiterer Ort der Marktgemeinde Straßenbezeichnungen und auch in Roseldorf wurden die Straßen im und ums neue Siedlungsgebiet “Sonnwendring” benannt.

Außerdem wurde die Auftragsvergabe für das  Straßenbauprojekt “Sonnwendring/Keltenweg” beschlossen und am 04.11.2015 bereits an den Bestbieter, die Firma Leyrer + Graf aus Gmünd, vergeben.

Beim letzten Hochwassereinsatz kam es am Einsatzfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Herzogbirbaum zu einem technischen Gebrechen, das zu einem Totalschaden am Fahrzeug führte. Seither ist das Kommando der FF Herzogbirbaum gemeinsam mit der Gemeinde auf der Suche nach einer finanzierbaren Neuanschaffung, die den Einsatzanforderungen der Feuerwehr entspricht. Schlussendlich konnte ein Vorführfahrzeug gefunden werden, dass vom Land Niederösterreich als Förderungswürdig eingestuft wird und den Anforderungen entspricht. Auch die Marktgemeinde ist an der Finanzierung mit einem Zuschuss von 80.000 € beteiligt, wie in dieser Gemeinderatssitzung beschlossen wurde. Einen großen Teil der Finanzierung muss die Feuerwehr jedoch aus eigener Kasse stemmen und bittet die Bevölkerung daher inständigst um finanzielle Spenden.

Schlussendlich wurde auch die Durchführung des Winterdienstes sichergestellt – jetzt kann der Winter kommen.