U.B.L hat wieder 38 KandidatInnen und Kandidaten

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Listenabgabe 2014
Listenabgabe 2009

Mit großer Freude haben Helmut Seibert und Rudi Erdner heute den U.B.L Wahlvorschlag für die Gemeinderatswahl abermals mit dem Maximum von 38 KandidatInnen auf dem Gemeindeamt Großmugl abgegeben. Diese wurden in einem demokratischen Vorwahlprozess von den Bürgerinnen gereiht. Frauen und Männer sind gleichberechtigt und wechseln sich in der Reihung ab und die Jugend ist stark vertreten. Vielen Dank an unsere Bürgerinnen und Bürger, mit einem starken Zukunftsteam werden wir die Bürgerwünsche umsetzen. Kaum zu glauben ist allerdings, dass zwischen den beiden Fotos fünf Jahre liegen.

Bürgerinfo – Vorwahl

Liebe Bürgerinnen und Bürger der Großgemeinde Großmugl

Aufruf  !!

Nur noch 2 Tage möglich!
(heute 2.12. und morgen 3.12.2014)

Bitte nehmen Sie Ihre Chance wahr Ihre Kandidaten in der Vorwahl zu wählen und mittels Kuvert (portofrei!) abzusenden.

  • Diese Teilnahme ist bereits ein Beitrag zur Bürgerbeteiligung in der Großgemeinde Großmugl.
  • Sie selbst bestimmen und wählen Ihre Kandidaten aus, die Sie  in Zukunft  vertreten sollen.
  • Diese Möglichkeit der direkten Bürgerdemokratie gibt es nur bei uns der unabhängigen BürgerInnen Liste – U.B.L

Ihre Teilnahme ist wichtig !

„ 2 Minuten
für die nächsten 5 Jahre “

 

Ihr U.B.L  Info Team

     VERANTWORTUNG  BRAUCHT …

                      IHRE WAHL

Wir müssen besser planen!

Gewachsenes OrtsbildGewachsenes Ortbild

Die Orte im Weinviertel sind viele Jahrhunderte alt. Ihrem Typus als Straßendörfer entsprechend besitzen sie eine klare Struktur.

Ihre Mitte bilden die von der Kirche und öffent­lichen Gebäuden bestimmten Dorfplätze, die ehemaligen Anger. Eben­erdige oder mit einem Stock versehene Bauernhäuser mit ihren liebevoll gestalteten Fassaden bilden den Ortsraum. Straße und Platz sind Räume der Begegnung.

Die allseitig umschlossenen Höfe erlauben eine gestaltbare Privatsphäre. Hintaus gelegene Gärten bilden den Übergang zum auch landwirtschaftlich genutzten Grünraum. Das ist das mancherorts noch lebendige Bild eines über Jahrhunderte gewachsenen, räumlich sinnvollen und Identität stiftenden Organismus.

Großmugl heuteGroßmugl heute

Vergleicht man das Bild unseres Hauptortes mit anderen Weinviertler Gemeinden, stellt man fest, dass die auch anderswo gemachten Fehler hier mit besonderer Härte spürbar werden: Der Straßenraum ist zu einer Asphaltwüste verkommen. Seine vielfältige gesellschaftliche Funktion wurde dem Bedürfnis eines mit schweren Maschinen befahrbaren Verkehrsraums untergeordnet. Einen öffentlichen Gestaltungs- oder auch nur Pflegewillen sucht man hier vergebens. Zwischen den vollkommen regellosen, in vielen Fällen verwahrlosten und an den Rand gedrängten Fassaden der Wohnhäuser breitet sich gähnende Leere aus. Jeder vorbeifahrende PKW stellt schon eine Belebung des ansonsten meist menschenleeren öffentlichen Raums dar. Die Identität des Großmugler Ortsbildes? Wer wäre im Stande, hier etwas Positives, Aufbauendes zu formulieren?

Siedlungsplanung – Fehlanzeige!Siedlingsplanung - Fehlanzeige

Während in den Ortskernen Häuser leer stehen, werden draußen neue Siedlungs-flächen erschlossen und Grünraum auf ewig versiegelt und vernichtet. Statt nachhaltig in die Pflege unserer wertvollen Dorfräume zu investieren, entstehen an den Ortsrändern Siedlungserweiterungen in chaotischer, unkontrol­lierter Weise. Eine Planung etwa ist am Mühlbach in Großmugl nicht zu erkennen, wenn neben einer noch immer halb leer stehenden Wohnhausanlage landwirtschaft-lich genutzte Hallen in buntem Mix mit Einfamilienhäusern auf der grünen Wiese entstehen. Gestaltet man so die Lebensqualität der neuen Großmugler Bürger? Unsere Gemeinde braucht dringend ein wohl durchdachtes, vom Allgemeinwohl und nicht von Zufällen bestimmtes Siedlungskonzept als Richtschnur für den Weg in eine lebenswerte Zukunft!
Hier erfahren Sie mehr Information über diesen Beitrag !

Und es wird wieder Überschwemmungen geben!

Haben wir uns nicht alle schon gefragt, warum es in den letzten Jahren so viele Überschwemmungen in der Gemeinde gegeben hat?

Sicherlich führen die einen das Argument der Klimaveränderung an, aber ist die bei uns für alles verantwortlich?

Vergleichen wir unsere Landschaft und die jetzt eingesetzten Methoden zur Bearbeitung mit der Landschaft von früher, so wird ganz deutlich, dass der Mensch dramatisch in die Natur eingegriffen hat und dass die Bearbeitung in der Landwirtschaft heute ganz anderen Gesetzen folgt als früher.

Kommassierung und Flurbereinigung lassen uns heute auf leergeräumte Felder schauen, wo alle störenden Gehölze, Sträucher und Haine entfernt worden sind, wo riesige Felder mit der senkrechten  Ausrichtung zu den Ortschaften keine natürlichen Rückhaltefunktionen mehr haben, sondern,  im Gegenteil,  das Regenwasser direkt zu unseren Ortschaften leiten. Alles was für die ökonomische Bewirtschaftung störend am Ackerrand wächst, wird entfernt. Die Bearbeitung mit immer größeren Arbeitsgeräten bringt eine zusätzliche Verdichtung des Ackerbodens mit sich, welche dadurch die Wassermengen noch schlechter aufnehmen können.

Im Gegensatz zu früher, wo auf vielen kleinen Äckern  sehr unterschiedliche Früchte angebaut und zu unterschiedlichen Zeiten geerntet wurden, sehen wir heute nur mehr sehr einheitliche, zur gleichen Zeit reif werdende Kulturen.

Das verloren gegangene vielfältige Landschaftsbild war nicht nur für den Betrachter einfach schön anzusehen, sondern hatte eine große ökologische Bedeutung für Mensch und Tier. So sind zum Beispiel die Bestände von Feldhase, Kaninchen, Fasan und Rebhuhn in den letzten Jahren aufgrund Flurbereinigung und moderner Landwirtschaft stark zurückgegangen.

Der Mensch muss immer mehr Spritzmittel gegen Schädlinge einsetzen, weil die natürlichen Feinde der Schädlinge zu wenige Unterschlupfmöglichkeiten in der direkten Umgebung der Felder haben. Auch die Umweltbehörde würde lieber die Ursachen beseitigen, als den Ausbau der Rückhaltebecken zu forcieren.

 Im Rahmen der einstigen Flurbereinigungen ist einiges nicht optimal umgesetzt worden, der Naturschutz hatte damals noch keinen so hohen Stellenwert wie heute und für die Landwirtschaft war es damals auch ein unbedingtes Muss um mit den wirtschaftlichen Anforderungen mithalten zu können.

Für uns alle wäre es aber sehr wichtig, einen Kompromiss zu finden, damit einerseits die Landwirte weiterhin ökonomisch arbeiten können und andererseits die Sicherheit unserer Bürger und die Natur wieder einen Lebensraum bekommt und ihre Aufgaben wieder erfüllen kann.


Dieser Text war zu lesen in der U.B.L Ausgabe Oktober 2014. Wie steht Ihr zu diesem Thema, was ist Eure Meinung?

Das gesamte U.B.L aktuell als PDF gibt es unter diesem Link zu lesen.

Giftköder im Gemeindegebiet

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

bei Geitzendorf ist ein weiblicher Mäusebussard qualvoll verendet, nachdem er von einem vergifteten Köder gefressen hatte. Dies hat die veterinärmedizinische Universität bestätigt.

Mehrfach illegal!
Was braucht es zum Greifvogelmord? Einen halben Hasen, quer zerteilt, und eine gute Handvoll verbotenes Pflanzengift aus Altbeständen. Die Herstellung und das Auslegen vergifteter Köder ist an sich schon illegal, die Verwendung des tödlichen Carbofurans seit 2008 ebenfalls.

Wer war’s?
Wer hatte Carbofuran jemals in Verwendung und es ist ihm etwas übrig geblieben? Wer führt halbe Hasen mit sich? Wer maßt sich an, in die Kreisläufe der Natur so dramatisch einzugreifen? Aus welchem Motiv? Was ist mit der zweiten Hasenhälfte geschehen?

Bitte aufpassen!
Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger besonders aufzupassen. Laut WWF werden bei solchen Aktionen durchaus auch Hunde und sehr seltene Vogelarten wie etwa der im Gemeindegebiet auftretende Kaiseradler vergiftet. Lieber einmal zu oft verdächtige Funde melden, um andere zu schützen Der WWF hat dafür die telefonische
Gift-Hotline 0676/444 66 12 eingerichtet.

Petition darf jetzt keine Alibiaktion werden

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

über 900 Bürgerinnen und Bürger haben die Petition gegen die Schließung der Polizeistation unterzeichnet. Ihnen gebührt unser Dank und Respekt.

Mit dieser Rückendeckung im Gepäck erwarten sie sich ein selbstbewußtes Auftreten des Bürgermeisters bei Ministerin Mikl-Leitner. Ziel des Gesprächs muss ausschließlich die Rücknahme der Schließung unseres Polizeipostens sein. Alle anderen Hilfslösungen, wie etwa ein Polizeistützpunkt, würden die Petition zu einer Alibiaktion verkommen lassen.

Diese Polizeistützpunkte werden seitens des Ministeriums ohnehin schon heftigst beworben. Damit soll den verhandelnden Bürgermeistern ein Alibiinstrument mitgegeben werden, das sie ihren Bürgern als Scheinerfolg verkaufen können.

Schreiben der U.B.L Gemeinderäte an die Ministerin

Sehr geehrte Frau Bundesministerin Maga. Johanna Mikl-Leitner,

mit der Ausdünnung der Gendarmerieposten im Gerichtsbezirk Stockerau bis in die ersten Jahre dieses Jahrhunderts auf nur mehr drei Dienststellen (Stockerau, Großmugl, Hausleiten) wurde bereits eine Minimalstruktur erzielt.  Bei allem Respekt für Ihr neues mobiles Konzept: eine gewisse flächenhafte stationäre Grundpräsenz muss trotzdem bestehen bleiben. Für die angesprochene Region kommt eine weitere Reduzierung der Dienststellen einem beträchtlichen Sicherheitsverlust gleich. Die Schließung der Polizeistation Großmugl wird weder von den Bürgern noch von deren Vertretern mitgetragen. Wir fordern Sie daher auf, die Schließung zurückzunehmen und diesbezüglich mit dem Bürgermeister der Marktgemeinde in Kontakt zu treten.

 

GGR Helmut Seibert                                       GRin  Erika Hübl

GR Rudolf Erdner                                                             GR Harald Teufelhart

GR Franz Hübl

Der Ernstbrunner Wald bleibt frei von Windindustrieanlagen

Ein Erfolg der Bürgerinitiative „Plattform Waldschutz“

Mit großer Freude haben die beiden Initiatoren der Bürgerinitiative „Plattform Waldschutz“ Helmut Summerer und Rudolf Erdner das neue sektorale Raumordnungsprogramm gelesen, in dem der Ernstbrunner Wald frei von Windindustrieanlagen bleiben wird. „Wir haben die „Plattform Waldschutz“, von Füllersdorf ausgehend, gemeinsam mit vielen Bürgerinnen und Bürgern aus vielen Katastralgemeinden im Jahre 2007 ins Leben gerufen.

Die U.B.L hat diese Bürgerinitiative stets unterstützt und sieht sich bestätigt, dass beharrlich und sachlich vorgetragene Argumente engagierter Bürger letztlich zum Erfolg führen.“ so GR Rudolf Erdner.  „Die Experten der Landesregierung haben mit dem Raumordnungsprogramm  nunmehr bestätigt, dass unsere Begründungen von Anfang an richtig waren.

Vielen Dank an die vielen Aktivisten der „Plattform Waldschutz“, die in all den Jahren in tausenden Arbeitsstunden unermüdlich am Erfolg der Bürgerinitiative gearbeitet haben“, ergänzt Helmut Summerer.