U.B.L Zukunftsprogramm Thema 2

2.-Demokratie und effiziente Strukturen

„Die Beachtung der Wechselwirkung zwischen demokratischen Verhaltensweisen und kommunikationsfördernden      Organisationsformen bewirkt Effizienz.“Parlament, Ringstrasse, Ring, Wien Foto: Clemens Fabry

EU-LEITBILD:

Partizipation darf nicht nur geduldet, sondern muss auch institutionalisiert werden. Konkret geht es dabei um die Schaffung von geeigneten Informations-, Kommunikations- und Beteiligungsstrukturen, die kontinuierliches, bürgerschaftliches Engagement auf Augenhöhe mit gewählten MandatarInnen gewährleisten und damit einer neuen Verantwortungsgemeinschaft Raum geben.

 BÜRGERWÜNSCHE:

Wir wissen, dass die Gemeindeordnung beim Führungsverhalten des Bürgermeisters sowohl  einen autoritären Führungsstil zulässt, bei dem der Bürgermeister alle  Entscheidungen an sich zieht und auf Grund des verfassungswidrigen Klubzwangs seine Parteifreunde am „Nasenring“ durch eine Gemeinderatssitzung führt.

Wir wissen aber auch, dass die Gemeindeordnung einen „subsidiären“ Führungsstil zulässt, bei dem der Bürgermeister die Aufgaben entsprechend den Fähigkeiten verteilt  und nur das selbst entscheidet und durchführt, was die Gemeinderäte oder die                   Bürger aus eigener Kraft oder aus eigenem Vermögen nicht können. Wir wissen aus der Bürgerbefragung und aus vielen Gesprächen mit Bürgern, dass diese den subsidiären Führungsstil, bei dem Partnerschaft, Kooperation und Zusammenarbeit wesentliche Merkmale sind, bevorzugen und das autoritäre  „Gehabe“ ablehnen.

Wir werden daher, wenn wir den Gestaltungsauftrag in der Gemeinde durch die Wähler  bekommen, folgende Vorgangsweise wählen, wie sie die Bürgermeisterkandidatin und der Bürgermeisterkandidat mit allen   GemeinderatskandidatInnen vereinbart haben: ” Der Bürgermeister ist für uns der Meister aller Bürger, auch jener Wähler,  die ihn nicht gewählt haben. Er oder sie wird, wenn sie oder er zum Bürgermeister gewählt wird, alle Funktionen bei der U.B.L zurück  legen, um vollkommen unbeeinflusst seine Rolle als Bürgermeister erfüllen kann. Es gibt und wird auch keinen Fraktionszwang bei der U.B.L  geben. Alleine die besten Argumente werden bei Entscheidungen zählen. ” Die Vorlagen und Grundlagen für Gemeinderatsbeschlüsse werden        rechtzeitig vor den Sitzungen allen Gemeinderäten zugestellt.  Sollte ein Gesprächsbedarf bestehen, so wird der Bürgermeister oder der   zuständige geschäftsführende Gemeinderat mit dem jeweiligen          Gemeindemandatar der Fraktion oder allen Gemeinderäten gemeinsam für „Rede und Antwort“ zur Verfügung stehen, um einen Konsens zu erreichen.  Sollte in der Gemeinderatssitzung über einen Abstimmungspunkt trotz Vorbereitung kein Konsens erzielt werden, so wird der Beschluss vertagt  und in der Zwischenzeit ist genug Zeit für Gespräche vorhanden.” Das Delegationsprinzip verlangt, dass sowohl die Verantwortung als auch die Entscheidungsbefugnisse delegiert werden. Dies bedeutet, dass in      Zukunft die geschäftsführenden Gemeinderäte (GGR) tatsächlich die Geschäfte führen und nicht vom Bürgermeister Aufträge erhalten, die wieder entzogen werden, wenn dem Bürgermeister etwas nicht passt.

” Neben den Ausschüssen wird es Arbeitsgruppen geben, deren Teilnehmer (sachkundige Bürger) vom Gemeinderat berufen werden und dem Gemeindevorstand sowie dem Gemeinderat auch berichtspflichtig sind.”  Alle im Gemeinderat vertretenen Parteien werden auch im Gemeindevorstand vertreten sein. Wenn eine Minderheit keinen GGR laut Wahlergebnis erhält, so wird die Mehrheit ein GGR-Mandat zur Verfügung stellen. Sollte die U.B.L die Mehrheitsfraktion sein und den Bürgermeister  stellen, so gilt diese Erklärung der U.B.L jetzt schon als verbindliche Vereinbarung.” Jede Minderheit im Gemeinderat wird von der U.B.L unterstützt, um eine  Gemeinderatssitzung einberufen zu können.” Die Gemeindezeitung als „Amtliche Nachrichten“ wollen wir nicht als „Parteiorgan“ der Mehrheitsfraktion haben. Es soll aber jede im Gemeinderat vertretene Fraktion über ihre Gemeindearbeit regelmäßig berichten können. Auch die Vereine sollen über Ihre Tätigkeiten berichten.”  Wir wollen Aus- und Weiterbildungsprogramme sowohl mit Sachthemen wie         Gemeindeordnung, Baurecht, Haushaltsplan / Jahresabschluss  usw.  als auch Trainings für eine bessere Zusammenarbeit wie Rhetorik / Gesprächsführung, Gruppenverhalten / Moderation, Konfliktbearbeitung / Mediation,  Führungsverhalten / Führungserwartung, Organisation / Organisationsentwicklung, Projektmanagement  / Managementinstrumente, Öffentlichkeitsarbeit / Umgang mit Medien und Journalisten  usw.   Eingeladen sind jetzt schon alle Gemeinderäte, Ortsvorsteher,     Vereinsvorstände, Arbeitsgruppen und interessierte Bürger.”  Alle diese Vorschläge stehen im Einklang mit der U.B.L-Bürgerphilosophie, die bereits 2010 von der U.B.L beschlossen wurde.


 

U.B.L Zukunftsprogramm Thema 1

1.-Gemeinde als Gemeinschaft

„Gelebte Demokratie durch Bürgerbeteiligung“   als Denk- und Handlungsrichtlinie

EU-LEITBILD:

Wesentlich in Politik und Verwaltung ist eine intensive Mitbestimmungsmöglichkeit der BürgerInnen. Das lässt qualitätvollereGewachsenes Ortbild Lösungen erwarten, hebt die Zufriedenheit mit der Arbeit der Gebietskörperschaften und wirkt sich auch kostensenkend aus. Darüber hinaus stärken Erfolgserlebnisse das Gemeinschaftsgefühl und den sozialen Zusammenhalt.

Die Teilhabe der BürgerInnen an Entscheidungsprozessen setzt eine stetige Bildungs-, Informations- und Motivationsarbeit voraus, um deren spezielle Fähigkeiten und Fertigkeiten zu wecken und zu entwickeln, um das Bewusstsein für die besonderen Probleme auf dem Land zu schärfen und um kooperatives, innovatives und unternehmerisches Handeln zu initiieren.

 BÜRGERWÜNSCHE:

Wir ALLE sind Großmugler

Wir wollen BÜRGERBETEILIGUNG Diese ist die Wahrnehmung der Interessen von allen Bürgern.  Wir wollen die Bürger informieren und ernst nehmen.

Wir wollen anlassbezogene, regelmäßige Treffen von Jung und Alt.

Wir wollen aktive Nachbarschaftshilfe und ein faires Miteinander.

Wir wollen die Intensivierung der Kommunikation und die Einbindung der Bürger bei der Umsetzung  der gewünschten Vorhaben.

Wir wollen die Neubelebung der vorhandenen Sehenswürdigkeiten (Leeberg, Sternenhimmel,  Kreisgraben, Landschaft, . . . . ).

Wir wollen die Ortsbildgestaltung unter Mithilfe der BewohnerInnen.

Wir wollen Sportmöglichkeiten für alle.

Wir wollen generationenübergreifende Gemeindeaktivitäten von der Politik unter Einbeziehung von  Jung und Alt.

Wir wollen einen Gestaltungsbeirat für Bauten, auch für Gewerbebauten.

Wir wollen die aktive Einbindung der Bevölkerung bei möglichst allen Entscheidungen.

Wir wollen die Förderung des ehrenamtlichen Engagements in Themenbereichen und bei  Arbeitsgruppen aus der Bevölkerung.

Wir wollen Informationen bei Tätigkeiten im Ortsgebiet und das Mitspracherecht der Bürger! Wir wollen die Förderung der Ortsgebiete und einen besseren Einsatz der Ortsvorsteher.

Wir wollen mehr Transparenz in der Gemeindepolitik für die Bürger und Versprechen einhalten.

Wir wollen die Diskussionskultur und die Kultur des Umgangs miteinander und im  Gemeinderat  sowie mit den Bürgern und auch in der Gemeindestube durch Trainings verbessern.                      Besonders wichtig ist dabei das Gesprächsverhalten, das Verhalten in Gruppen sowie die   Fähigkeit, Konflikte zu bewältigen und auch das Führungsverhalten sowie die   Führungserwartung entsprechend dem Subsidiaritätsprinzip.

Wir wollen Fortbildungsveranstaltungen zu Politik, Gemeindeordnung, Budgetvoranschlag und                      Jahresabschluss sowie zu Gesundheit, Ernährung, Wirtschaft usw.

Wir wollen eine Gemeindechronik erstellen. Dafür wollen wir ältere Dorfbewohner befragen z.B.: Gründe für die Errichtung von Wegkreuzen;  entscheidende Erlebnisse im Dorf aus längst vergangenen Jahren vor dem Vergessen  bewahren

Wir wollen einen „Patentschutz“ für Ideen. Jeder, der als erster eine Idee oder einen Vorschlag  einbringt, hat die Gewissheit, dass keine andere Fraktion  den Vorschlag aufnimmt ohne  die Urheberschaft zu würdigen. Entsprechende Aufzeichnungen werden  vom                 Bürgermeister veranlasst und aktuell und fortlaufend archiviert, damit dies  nachvollziehbar für alle ist.

Zukunftsprogramm ist online

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

nach unseren Präsentationen haben wir unser Zukunfts-programm online gestellt. Es ist ein umfangreiches Werk geworden. Vielen Dank Euch allen für Eure Mitarbeit. Bitte ladet es Euch unter dem Button “Zukunftsprogramm” herunter und ladet Eure Freunde und Bekannten ein, es zu studieren. Hardcopys  könnt Ihr unter buergerinfo-mugl@gmx.at anfordern.

Vielen Dank für Eure Aufmerksamkeit

Euer U.B.L Zukunftsteam

Zukunftsprogramm präsentiert

20150109_191919Im gut besuchten Feuerwehrhaus in Herzogbirbaum stellte die U.B.L gestern ihr Zukunftsprogramm und ihr Zukunftsteam vor. Sehr gut angekommen ist der Vortrag von Dr. Werner Katschnig, der unter anderem auf die Wichtigkeit des parteiunabhängigen Engagements unserer Bürger für unsere Demokratie hinwies. Heute gibt es einen weiteren Präsentationstermin um 18:30 im Saal des Gasthauses Schillinger in Großmugl. Gastreferent wird heute Dr. Herbert Starmühler, Initiator und Obmann der Plattform Bürgerinitiativen, sein.

Erstes Pressegespräch des neuen Duos

141217Helmut Seibert Karin Grabmayer Pressegespräch1Sehr interessiert zeigte sich NÖN-Redakteur Dieter Rathauscher im Gespräch mit Karin Grabmayer und Helmut Seibert über das U.B.L Vorwahlmodell und dessen Ergebnisse.  Karin Grabmayer wurde bei den Frauen und Helmut Seibert bei den Männern von den Bürgerinnen und Bürgern  an die erste Stelle gereiht. Beide bedankten sich bei den TeilnehmerInnen an diesem demokratischen Vorwahlprozess und stehen als Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters zur Verfügung. Auf der BürgerInnen Liste werden sich jeweils Mann und Frau abwechseln, sodass eine gleichmäßige Bürgervertretung von Frauen und Männern gewährleistet ist.

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Eine Kandidatin und ein Kandidat für das Bürgermeisteramt

141217Helmut Seibert Karin GrabmayerHelmut Seibert und Karin
Grabmayer sind aus der Vorwahl durch die Bürger erstgereiht worden. Sie werden die beiden unabhängigen Kandidaten für das Amt des Bürgermeisters von Großmugl sein- eine Frau und ein Mann. Wer von den beiden mehr Vorzugsstimmen bei der Gemeinderatswahl erhält, wird im Gemeinderat zur Wahl für das Amt des Bürgermeisters vorgeschlagen.  Wie das Bild zeigt: Die Übernahme von Verantwortung kann durchaus Freude bereiten.