Archiv der Kategorie: Natur

Frohe Ostern

Wir wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Osterfest. Nützt die Tage um die wachsende und blühende Natur zu erleben und zu bestaunen. Die meisten Zugvögel haben uns wieder erreicht, es ist nur noch eine Frage von Tagen, auch den ersten Kuckuck wieder hören zu können. Die Bäume beginnen auszuschlagen und speziell an den Waldrändern ist die Kirschblüte in vollem Gange.

Vogel des Jahres

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Foto: Fünfstück

Jetzt, mitten im Herbst, kann man ihn hören, in der Abend- und Morgendäm-merung und in der Nacht. Er ist in den kalten Monaten auf Brautsuche, wie viele seiner Ver-wandten: der Wald-kauz.  In den Wäldern in und um unser Gemeindegebiet ist er anzutreffen und bewegt sich auch häufig in Richtung unserer Dörfer. Zum Brüten benötigt er, wie andere Eulenarten auch,  Baumhöhlen. Dies ist auch ein Argument, nicht alle alten Bäume einer wirtschaftlichen Verwendung zuzuführen, sondern gezielt Altholzinseln bestehen zu las-sen. Vertiefend dazu: BirdLife Österreich

Großmugler „Schmutzweg“ auch in Tennessee?

Die Bezirks-Blätter titeln in der Ausgabe 38 im September 2016, dass es nun auch in Tennessee (USA) einen Star-Walk nach dem Vorbild des Großmugler Sternenwegs gibt. Dass der Großmugler Sternenweg eine tolle Sache ist und das Tourismusangebot in unserer Gemeinde bereichert, ist unumstritten. Peinlich, wenn nicht beschämend, ist allerdings der Zustand dieses Weges, die starke Verschmutzung, vor der die Gemeindeführung offenbar die Augen verschließt. Die Begehung des Weges konnte den Eindruck einiger Bürger bestätigen (siehe Bild).

Projekte zu starten und durchzuführen ist das Eine, sie künftig instandzuhalten und für die Pflege zu sorgen, das Andere. Es wäre aber auch ratsam, diese Erkenntnis ex post auf künftige Projekte (zb. die Erhaltung eines archäologischen Denkmales) anzuwenden.

Erschreckend in diesem Zusammenhang ist aber vor allem eines: Jene Bürgerinnen und Bürger, Einheimische wie Touristen, die den Weg nutzen, verschmutzen und in einem schlechteren Zustand hinterlassen. Das muss nicht sein und das darf nicht sein. Wer es schafft, seinen Dreck mit hin zu nehmen, muss es auch schaffen, diesen wieder mit nach Hause zu nehmen, oder ordnungsgemäß zu entsorgen. Denn unsere Natur ist keine Müllhalde.

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Unbefugter Bestieg des Leeberges mit Pferden

Allem Anschein nach haben in den vergangenen Tagen Unbefugte versucht, das Wahrzeichen der Marktgemeinde Großmugl, den Leeberg, mit Pferden zu besteigen. Eine Besichtigung vor Ort bestätigt die Gerüchte zu diesem Vorfall.

Die Hufe der Tiere haben sich dabei beim Anstieg unweigerlich ins Erdreich gegraben und dieses entlang des Pfades gelockert (wie auf den beigefügten Bildern zu erkennen ist). Bedenklich daran ist, dass das gelockerte Erdreich nun leichter durch Regen und weiteren, unerwünschten Bestieg des Grabhügels erodiert wird. Bereits im Mai 2010 hat der Landesarchäologe Dr. Ernst Lauermann den Bürgermeister gebeten, einem Betreten des Grabhügels Einhalt zu gebieten, um diesen vor Erosion und damit einhergehend vor einem Schrumpfen zu schützen. Auch das Bundesdenkmalamt sprach sich dafür aus, das keltische Denkmal unberührt zu lassen.

Die U.B.L fordert hiermit die Gemeindeführung auf, unverzüglich in diesem Belang tätig zu werden und jedweden Bestieg des Grabhügels zu unterbinden. Andernfalls stellt dies über kurz oder lang eine akute Gefährdung für unser Wahrzeichen dar.

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Stunde der Wintervögel

Foto: Mike Langmann
Foto: Mike Langmann

BirdLife Österreich organisiert heuer wieder die Zählung der österreichischen Vögel im Winter. In unserer artenreichen Landschaft kommen sie speziell im Winter vermehrt in unsere Gärten, besonders jetzt, wo der erste Schnee gefallen ist. Bitte beteiligen Sie sich an der Zählung der Vögel in Ihrem Garten. Es dauert nur eine Stunde, eine beliebige Stunde im Zeitraum vom 6.1.2016 (Dreikönigstag) bis 9.1.2016. Sie leisten damit einen Beitrag, das Verhalten der Vögel im Winter zu erforschen. Wie es genau geht, finden Sie unter BirdLife Österreich-Wintervögel .  Vielen Dank und viel Freude beim Beobachten.

Vogel des Jahres

 

Nature Alert

 

Über eine halbe Million Europäer haben zu den EU-?????????????Naturschutzrichtlinien Stellung genommen. Dies ist damit ein neuer Rekord bei EU-Befragungen. Danke an alle aus unserer Region, die sich daran beteiligt haben.

„Der Verlust an biologischer Vielfalt und der Lebensräume für Tiere und Pflanzen schreitet weiter voran. Eine Entschärfung der Naturschutzgesetze durch die EU-Kommission würde diesen Prozess weiter beschleunigen. Das müssen wir verhindern“, sagte WWF-Experte Christian Pichler und freut sich über das historische Ergebnis.

Mehr dazu beim WWF

Letzter Tag EU-Naturschutzrecht

Die EU führt einen „Fitness-Check“ zum Europäischen 130320HorstJSuNaturschutzrecht durch. Naturschutzorganisationen befürchten eine Aufweichung der EU-Richtlinien. Heute ist der letzte Tag für EU-Bürger, Stellung zu nehmen. Großmugl und einige Nachbargemeinden beheimaten durch hohe Waldanteile bekanntlich viele gefährdete Arten.  Schaut Euch das bitte z.B. bei BirdLife an:

Geben Sie der Natur Ihre Stimme

 

Einbußen im Naturschutz

(c) Josef Limberger
(c) Josef Limberger

Die Europäische Union sieht vor, die Wirkung und Tragweite der FFH (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie) und der Vogelschutzrichtlinie aufzuweichen. Diese beiden weitreichenden und wichtigen Richtlinien bilden die Basis für viele naturschutzrelevante Entscheidungen – eine Verwässerung dieser birgt die Gefahr, den Naturschutz zu untergraben und den Schutz der Biodiversität, seltener Tierarten und einzigartiger Habitate auf unserem Kontinent aufs Spiel zu setzen.

Gegen diese Vorhaben der EU-Kommission kann noch bis 24. Juli jeder EU-Bürger Stellung beziehen, möglich ist dies unter folgendem Link: https://www.naturealert.eu/de

Weiterführender Text des Naturschutzbundes: naturschutzbund.at

Regengezwitscher

20150523_061639Den Beweis, dass es immer nur das richtige Gewand und nie das falsche Wetter gibt, lieferte die sechste Vogelstimmenwanderung der Freunde des Hollabrunner Waldes, in altbewährter Weise in Füllersdorf. Offensichtlich sehen dies die Vögel ebenso: trotz des Regens konnten sowohl im Offenland, insbesondere in den Landschaftselementen (Böschungen, Feldraine), als auch im Wald eine große Anzahl verschiedener Vogelarten beim Gesang belauscht werden.

Der langjährige fachkundige Führer DI Manuel Denner von BirdLife20150523_073927 Österreich erhielt nach der Wanderung von den Waldfreunden einen Ehrenpreis für seine ornithologischen Verdienste um das Waldgebiet. Seit Jahren steht er den Naturliebhabern in der Region mit Rat und Tat zur Verfügung. 2012 hat er gemeinsam mit den Hollabrunner Waldfreunden eine Studie über den Greifvogelzug über dem Ernstbrunner/Hollabrunner Wald durchgeführt und publiziert.