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Präsentation des Entwicklungskonzeptes

Bei der letzten Gemeinderatssitzung wurde der Vorentwurf des Entwicklungskonzeptes von der Raumplanerin DI Anita Mayerhofer präsentiert.

An zwei Terminen wird sie es auch der Bevölkerung im Rahmen von Bürgerinformationsveranstaltungen vorstellen. Diese finden am

24. April um 20 Uhr im Gemeindesaal Großmugl
für die Orte: Großmugl, Ringendorf, Geitzendorf und Roseldorf

sowie am

03. Mai um 20 Uhr im Feuerwehrhaus Herzogbirbaum
für die Orte: Herzogbirbaum, Nursch, Ottendorf, Steinabrunn und Füllersdorf

statt. Wir hätten uns zwar gewünscht, dass die Bevölkerung von Beginn an in die Erstellung des Konzeptes eingebunden wird, geht es dabei immerhin um die Entwicklung unserer Gemeinde für die nächsten Jahrzehnte. Warum die Einbindung der Bürgerinnen  und Bürger für uns so wichtig ist, haben wir schon des Öfteren erklärt.

Wenn auch Sie näheres über das Entwicklungskonzept erfahren wollen, können wir Sie nur dringend auffordern, die Veranstaltungen zu besuchen. Dort haben Sie auch die Möglichkeit, Fragen zu stellen und Sie erfahren, wie sie eine Stellungnahme zum Konzept einreichen können.

Man kann die Zukunft planen, oder aufs Spiel setzen …

In Großmugl ist vieles überfällig. Beispielsweise warten ein umfassender Schutz des Leebergs ebenso wie eine neue Herberge für die Jugend vergebens auf Umsetzung.

Längst überfällig ist aber ein Entwicklungskonzept, das den oben genannten Punkten übergeordnet der Frage nachgeht, in welche Richtung wir uns als Gemeinde und Gemeinschaft in den nächsten Jahren entwickeln wollen.

Als eine von nur noch wenigen Gemeinden Niederösterreichs hat Großmugl immer noch kein Entwicklungskonzept. Die Vermutung liegt allerdings nahe, dass die Entscheidung zur Erstellung des Konzeptes nicht dem politischen Weitblick [sic!] der Gemeindeführung geschuldet ist.  Viel wahrscheinlicher ist es, dass dem Druck der unabhängigen GemeindevertreterInnen nicht mehr auszuweichen war. Immerhin verlangen die Mandatare der U.B.L schon seit Jahren, die Entwicklung der Marktgemeinde Großmugl öffentlich zu diskutieren und  die Bürgerinnen und Bürger in die Entscheidungsfindung einzubinden.  Im Dezember 2015 ist uns gelungen, diese Entscheidung im Gemeinderat durchzusetzen. Seither warten wir aber vergebens auf die Veröffentlichung des Konzeptentwurfes. Das ist kritisch, denn umso später die Bürgerinnen und Bürger in die Planung eingebunden werden, umso weniger können ihre Wünsche und Anliegen in der Planung berücksichtigt werden. Und ein Konzept, dass von der Breite unserer Gemeinschaft nicht mitgetragen wird, ist teuer aber wertlos.

Zukunft Planung Entwicklungskonzept ubl u.b.l Großmugl
GR Jürgen Summerer zu den Plänen der U.B.L im Jahr 2018. Ganz oben steht das Entwicklungskonzept.

Jede Unterschrift zählt

In einer lebendigen Demokratie haben die Bürgerinnen und Bürger neben ihrem Stimmrecht bei Wahlen auch weitere Möglichkeiten, ihre Meinung kundzutun.
Die Möglichkeit, als Bürgerinnen und Bürger, als Gruppe oder  Verein oder als loser Zusammenschluss von Personen  einen Diskurs über brennende Themen zu starten und an die Politik heranzutragen wird der ‚Direkten Demokratie‘ subsumiert. Volksbegehren stellen eine dieser Möglichkeiten dar.

Aktuell gibt es drei Volksbegehren, die per Handy-Signatur oder vor Ort am Gemeindeamt unterzeichnet werden können.

Mit folgenden Zielen und Forderungen werben die Volksbegehren

um jede Unterschrift. Jede wahlberechtigte Person hat das Recht, eine Unterschrift unter ein Volksbegehren zu setzen.

Wer direkt am Gemeindeamt in Großmugl unterzeichnen möchte, dem stehen folgende Öffnungszeiten zur Verfügung:

Montag von 08:00 bis 12:00 Uhr
Dienstag von 08:00 bis 12:00 Uhr sowie von 13:00 bis 18:00 Uhr
Mittwoch GESCHLOSSEN
Donnerstag von 07:00 bis 12:00 Uhr
Freitag von 08:00 bis 12:00 Uhr

Stiefkind Raumplanung

Seit vielen Jahren ist bekannt, dass Großmugl Zuzugsgebiet werden wird. Seit vielen Jahren fordert die U.B.L, dass in Großmugl endlich mit Raumplanung begonnen wird. Seit vielen Jahren allerdings verzögert die Gemeindeführung und verzögert und verzögert. Verzögert die wichtige Raumplanung auch jetzt noch, obwohl das örtliche Entwicklungskonzept samt Raumplanung seit einem Jahr fertig sein sollte. Der Zuzug hat voll eingesetzt, Konzepte gibt es keine, die Infrastruktur zieht nicht mit, verschlechtert sich sogar. Wie dramatisch die Auswirkungen des Bodenverbrauchs sind, beschreibt der Experte Bernhard Seiß aktuell im Kurier.  Ebenso beschäftigt sich der ORF mit dem Verlust der dörflichen sozialen Strukturen. Die U.B.L fordert einmal mehr die sofortige Fertigstellung des örtlichen Entwicklungskonzepts unter Einbeziehung der Bürger.

Dr. Wuchterl publiziert UNESCO Studie

Der Proponent der Sternlichtoase Großmugl,  Astronom Dr. Günther Wuchterl, hat für die UNESCO eine Studie über die Großmugl Starlight Oasis geschrieben. Dieser ist nunmehr in Buchform publiziert worden. Der Beitrag ist auch als Download verfügbar und auf der UNESCO-Homepage einsehbar.

Dark Sky

Wuchterl ist Leiter der Kuffner-Sternwarte in Wien und seit vielen Jahren mit Großmugl  verbunden. Er betreibt auch die Homepage Starlight Oasis Großmugl und ist häufig auf dem Beobachtungsplatz beim Leeberg anzutreffen. Dabei gibt es sowohl öffentliche Veranstaltungen als auch Lehrveranstaltungen mit Studenten. Er ist auch Obmann des Vereins  Kuffner-Sternwarte. Der Verein vertritt  die internationale Dark-Sky Association (IDA) in Österreich. Sie setzt sich für die Vermeidung von Lichtverschmutzung ein.