Jürgen Summerer neuer Vorsitzender der U.B.L

Am 13. Oktober veranstaltete die U.B.L ihre Generalversammlung 2018. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde der neue Vorsitzende der Unabhängigen BürgerInnen Liste gewählt.

GfGR Helmut Seibert, der diese Position seit 2012 bekleidete, übergibt nach dieser verdienstvollen Zeit das Ruder an GR Jürgen Summerer. Er wurde von der Generalversammlung einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Vertreten wird er von Johannes Weinrichter, der ebenfalls einstimmig von der Generalversammlung bestätigt wurde.

Ein weiterer sehr erfreulicher Beschluss dieses Abends war die Ernennung von Helmut Seibert zum Ehrenvorsitzenden der U.B.L, den er mit Freude annahm.

Mit frischem Elan starten wir damit in die letzte Etappe dieser Legislaturperiode. Arbeit gibt es zu Genüge und unsere Motivation ist ausgesprochen hoch.

Welcome to Las Vegas

Seit einigen Wochen nun werden alle Besucher von Großmugl, sofern sie von Süden anreisen, gebührend begrüßt. Ein Empfang wie in der US-amerikanischen Wüstenstadt Las Vegas.

Eine mächtige Außenbeleuchtung in orange und grün gehalten erhellt den Nachthimmel, unmöglich, die Wichtigkeit dieses Bauwerks zu verkennen.

Aber im Unterschied zur amerikanischen Großstadt wird hier kein Casino angepriesen und diese übertriebene Beleuchtung ist auch kein Wahrzeichen unserer Gemeinde. Ein Wahrzeichen unserer Gemeinde sollte im Gegensatz dazu der in unserer Region einzigartige Blick auf das Firmament sein. Und für den Erhalt unseres Sternenhimmels erforderlich ist die nächtliche Finsternis. Und besonders Außenbeleuchtungen und beleuchtete Werbeflächen gefährden den ungestörten Blick auf den Nachthimmel.

Warum in einer Gemeinde, die mit dem Sternenhimmel das UNESCO Weltkulturerbe anstreben möchte, die Errichtung einer Außenbeleuchtung wie die der Tankstelle des Raiffeisen Lagerhaus in Großmugl zugelassen wird, ist mehr als fraglich.

(c) U.B.L Redaktion

Man könnte an dieser Stelle selbstverständlich argumentieren, dass dies nicht in den Zuständigkeitsbereich der Marktgemeinde fällt, handelt es sich doch um rechtmäßige bauliche Maßnahmen eines Privatunternehmens. Schlüssig ist diese Argumentation dann aber dennoch nicht. Viel mehr beweist es die Schwäche der Gemeindeführung, Projekte voranzutreiben, die mehr Weitblick und Durchhaltevermögen verlangen als die Sanierung von Güterwegen.

Entschlossenheit zum Schutze des Nachthimmels und zum Erreichen des Status Weltkulturerbe sieht jedenfalls anders aus. Reine Absichtserklärungen und Willensbekundungen reichen dafür nicht aus. Hierfür ist Engagement gefragt, das über Presse-Fototermine und mediale Selbstbeweihräucherung hinausgehen muss.